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BeitragVerfasst: 15.08.2009, 09:58 
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Ein Schrei löste Darlas Aufmerksamkeit von dem Magier und zog ihren Blick in die Ricjhtung, aus der er gekommen war.
Sie sah eine person, die in die Luft gerissen wurde, doch viel wichtiger war derjenige, der ihr, auf der anderen Seite der Menge direkt gegenüber stand und das graue Bündel in der Luft fixierte. Omega.
Sie sah ihn direkt an und ihr Herz setzte einen kleinen Moment aus.

Omega. Er ist hier... Ach sei nicht so naiv, Darla... er ist natürlich hier... hast du etwa geglaubt, dass er verschwunden sei, nur, weil er nicht auf dich gewartet hat? In ihrem Kopf entflammte eine heftige Diskussion mit sich selbst. Sie sah Omega dabei an und schaute schnell wieder weg.
Er war so freundlich zu mir, und dann... vielleicht, wenn ich zu ihm gehe... Nein... wenn er dich sehen wollte, dann wäre er doch nicht weg gegangen, sei vernünftig. immer wieder huschte ihr Blick zu dem Mann, der in den letzten Tagen ihr Leben komplett verändert hatte. Für einen flüchtigen Moment war sie sicher, dass er sie gesehen hate, als er den Blick über die Menge schweifen ließ, die nun unruhiger wurde und einer nach dem Anderen in die Mitte zu dem Mädchen in der Luft strömte.
Wieso hing dort ein Mädchen in der Luft? Wieso sprach er mit ihr?

Als sich die Zuschauer des magiers langsam entfernten, sah Darla, was dort im Zentrum der Aufmerksamkeit lag. Geldbeutel. Und sie erkannte ihren igenen darunter.
Er ist ein Geschenk von Opa gewesen, ich muss ihn wieder haben, aber... dann sieht er mich.
Doch bevor sich Darla dazu durchringen konnte ihren Geldbeutel zu holen hatte Omega ihn schon aufgehoben und machte einige Schritte auf sie zu. Um sie herum standen nur noch wenige Leute. Zu wenige. Er hatte sie gesehen...

"Hier Darla. Dein Geldbeutel." sagte er mit belegter Stimme.
"Danke sehr." flüsterte Darla, nahm den Beutel an und schaute sofort auf den Boden.
Eine weile sagte niemand etwas. Sie waren allein. Na ja, fast... das Mädchen in der Luft hing immer noch mit einem sehr beleidigten Gesichtsausdruck kopfüber hinter ihnen.

"Ich... ich danke euch für meinen Geldbeutel. das war sehr freundlich von euch." unterbrach sie das schweigen.
"Ich habe ihn gesehen und ihn erkannt. Deswegen..."
"Ich ..." sie wusste nicht, wie sie aussprechen sollte, was sie dachte und trat lieber die flucht an.
"ich werde dann wieder gehen, ich danke euch." Sie drehte sich um und wollte sich geschwind entfernen, doch sie stolperte (wie so oft in den falschen momenten) doch bevor sie auf dem Boden landete, fing Omega sie auf.
Ihre Wangen wurden von sekunde zu sekunde immer rötlicher, als er sie festhielt.

"Ihr habt mir schon wieder geholfen." flüsterte sie "dabei war ich mir sicher, dass ich euch nicht wieder sehen würde, nachdem ihr..."
"Ich hatte einen Auftrag zu erledigen. Es tut mir leid, Darla." er sah ihr in die Augen und...

Ein lautes Räuspern lenkte ihrer beider Aufmerksamkeit auf das Mädchen in der Luft.
"Ist ja ganz schön, dass Ihr ein Held seid, meister... aber wie lange soll ich hier noch kopfüber rumhängen? Mir wird schlecht. Das ist nicht fair!"



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BeitragVerfasst: 15.08.2009, 16:57 
Hanamachi
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"es ist nicht fair anderen bürgern das geld zu stehlen, für dass sie jeden tag arbeiten gehen. wenn dir das hängen nicht bekommt möchtest du dich vielleicht lieber auf eine pritsche legen. die stadtwache hat in ihren zellen immer einige bereitstehen, falls leuten beim schweben in der luft schlecht wird."

Omega legte ein zuckersüßes lächeln auf.

"nicht nur richter, auch noch komiker, was?"

entgegnete die junge diebin spöttisch. Omega wandte sich an darla.

"euer zimmer im gasthaus ist immernoch für euch gemietet. wir könnten uns nachher im schankraum treffen, wenn ihr mögt. dann hätte ich zeit dieses bündel bi der wache abzuliefern."

...



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Feucht:"Du willst mir doch nicht erzählen, dass sie zwanzig Meter große Killergolems gebaut haben, oder?"
Adora Belle: "An so etwas kann nur ein Mann denken."
Feucht: "Das ist unser Job. Wenn man nicht als erster an zwanzig Meter große Killergolems denkt, tut es ein anderer."

Gott nimmt Dir Deine Ängste... und mit Gott meine ich Satan und mit Ängste meine ich Seele.

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BeitragVerfasst: 17.08.2009, 20:27 
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Zhalfir zögerte einen Augenblick als er die jungen Diebin, auf frischer Tat ertappt und in der Luft zappelnd, hängen sah, doch sogleich hob er die Hände beschwichtigend und mit den Handflächen den Leuten zugewandt und grinste verlegen, denn einige der Umstehenden fassten sich an ihre Gürtel und fanden dort nicht den gewohnten Beutel, sondern nur eine gewisse Leere, die einem unbescholtenen Bürger schnell die Zornesröte ins Gesicht treiben konnte. Und einige, den für sie naheliegensten Gedanken formend, blickten fragend und bereits verstimmt zum Schausteller, den sie, wenn schon nicht als Drahtzieher so zumindest als Komplizen des gemeinen Diebes ansahen.

"Verehrte Damen und Herren, ich kann ihnen versichern, dass ich mit alledem nichts zu schaffen habe. Ich bin eine ehrliche Haut, manchmal etwas linkisch aber niemals unehrlich. Dieses junge Ding dort - und ich nehme an, der Mann in Robe als Verursacher des ganzen Windspieles - können dies bezeugen?!"
Und damit drückte er sich vielleicht schneller als gewollt, den Verdacht von Unehrlichkeit oder Flucht nicht ganz vermeidend, zwischen den Bestohlen und Zuschauern zu dem Richter hindurch, an dessen Flanke er sich gesellte.
Dort, mit einem seeligen und möglichst unschuldigen Lächeln, hörte er dem Gespräch zwischen Dieb, Darla und Omega zu, ohne sich allzu sehr in den Vordergrund zu drängen.



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"Nimm das Universum und zermahle es zu einem ganz feinen Pulver. Siebe es mit dem feinsten Sieb und dann zeige mir nur ein Atom Gerechtigkeit, ein Molekül Gnade.
Und doch verhalten sich die Menschen, als gäbe es eine ideale Ordnung in der Welt, als gäbe es etwas wie Rechtmäßigkeit im Universum, die als Maßstab aller Dinge gelten kann."
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BeitragVerfasst: 22.08.2009, 14:20 
Hanamachi
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darla zögerte mit ihrer antwort und nachdem Omega eine zeit lang gewartet hatte, wurde er auf den zauberkünstler aufmerksam, der sich ihm genähert hatte.
er blickte zu dem gefangenen mädchen hinauf und dann wieder auf den magier. tatsächlich gab es gaukler die mit dieben zusammen arbeiteten um so etwas mehr gold und silber zu "erwirtschaften". jedoch konnte Omega sich nicht vorstellen, dass ein magier dieses formats auf solch hinterlistiges verhalten angewiesen sei. für jemanden wie ihn wäre es leichter in den umliegenden dörfern ein paar steine wie gold aussehen zu lassen und sich so durchs leben zu gaunern.

ein blick in die runde verriet ihm, dass der rest der menge wohl nicht zu diesem schluss gekommen war.

"es gibt keine anzeichen dafür, das dieser künstler mit der diebin zusammen arbeitet. ich befinde ihn als unschuldig. so lautet mein urteil."

einige der stadtbewohner legten sofort ein freundlicheres gesicht auf. viele sahen richter beinahe schon als "höhere wesen" und weniger als menschen, weswegen ihr wort über jeden zweifel erhaben war.
einige andere waren scheinbar nicht ganz überzeugt, wagten es aber nicht einen richter zu hinterfragen.

zu darla gewandt sagte der junge schwertmagier

"ich hoffe euch heute abend zu sehen, doch muss nun los. sonst steigt der armen noch mehr blut in den kopf."

er deutete auf die gefangene, die inzwischen andere probleme zu haben schien als sich lauthals zu beklagen. Omega deutete eine kurze verbeugung an und ging dann in richtung des nächsten wachhauses davon...



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