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BeitragVerfasst: 19.04.2008, 00:34 
Hanamachi
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... sie war nicht da. er hatte etwa eine halbe stunde vor der akademie gewartet. da sie bis dahin noch nciht aufgetaucht war, hatte er die akademie betreten, um nachzufragen. eine der wachen sagte ihm, sie sei schon vor einer ganzen weile gegangen.

vielleicht war sie des wartens überdrüssig gewesen, denn immerhin war er lange in der pendragonspitze gewesen. ob sie nun einen platz in der akademie bekommen hatte wusste der junge richter nicht. er hatte nicht nachgefragt.
es war zu dumm. morgen würde er aufbrechen und vermutlich einige tage unterwegs sein. und auch wenn er nicht direkt zu beginn an forderster front aktiv sein würde, so war es doch ein kampfeinsatz. wer weiß ob er heil zurückkehren würde.

dem jungen halbelfen gingen viele dinge durch den kopf, während er die straßen von aris pendra ziellos entlangwanderte. die sonne machte sie daran, unter zu gehen und die ganze stadt wurde in ein sanftes, warmes rotgelbes licht getaucht.
in den kronen der hier und dort angepflanzten bäume und auf einigen dächern trällerten vögel und alle personen um ihn herum schienen generell guter laune zu sein. Omega jedoch nahm dies alles nur beiläufig wahr.
letztendlich war das gasthaus sein ziel, indem er darla quartier verschaft hatte.

dort angekommen, ging er zur theke. er kannte den wirt noch aus sienen söldnertagen.

"Omega! ihr auch wieder hier?"

"ja derren. sag, das mädchen dem ich hier gestern ein zimmer gemietet habe, ist sie da?"

"nein, seit sie mit euch gegangen ist war sie nicht wieder hier. aber ihre sachen sind noch in der kammer. ich denke also, dass sie wieder kommt."

"gut..."

der wirt lächelte ein wissendes lächeln.

"derren, es ist nicht wie du denkst... wobei... ich würde lügen wenn ich sagte, ich sei mir in diesem punkt sicher. jedenfalls möchte ich dich um einen gefallen bitten."

"und der wäre?"

"ich wurde auf eine mission geschickt. ich muss morgen früh aufbrechen und weiß nicht, wann ich wieder zurück sein werde. ich würde dich bitten ihr auszurichten, dass ich fort muss und dass du ihr das zimmer lässt, bis ich zurück bin und ihr etwas zu essen aufs zimmer bringst, wenn sie wünscht."

der richter legte einige goldmünzen auf die theke.

"dafür kann sie ja mehrere wochen bleiben... liegt euch so viel an ihr?"

"wie ich schon sagte derren, ich weiß es nicht. ich will mir einfach sicher sein können, dass es ihr gut geht. sie hat sonst keine bleibe... und ich hoffe dass es unter uns bleibt, dass ein richter einem mädchen hier ein zimmer bezahlt."

der richter zwinkerte und der mann hinter dem tresen erwiederte die geste.

"ich habe schon verstanden."

entgegnete er. Omega drehte sich um und trat aus dem schankraum wieder auf die strasse. es hatten sich einige dünne wolken über den himmel gezogen was die sterne verdeckte, doch das mondlicht schien diffus auf die strassen herab und erzeugten mit dem schein der strassen laternen bereiche gelbem und silbrigem zwielichts.

zurück in der pendragonspitze konnte der halbelf kein auge zu tun. und so erklang mitten in der nacht in einer der übungshallen des turmes das kaum wahrnehmbare geräusch von schnellen schwerthieben, die die luft teilten. Omega übte um sich abzulenken, von der last der verantwortung, von den überraschungen die der morgige tag mit sich bringen mochte, von einem mädchen, von dem er nicht wusste wo es steckte...

die morgensonne blitzte grade über den entfernten berghängen auf und erhellte aris pendra, als Omega sich dem treffpunkt näherte. bei ihm befanden sich zwei kämpferinnen udn ein hexer, die er zuvor an der söldnergilde aufgenommen hatte. nahe dem torbogen standen einige personen in den typischen trachten des ordens der erneuerung.

...



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Feucht:"Du willst mir doch nicht erzählen, dass sie zwanzig Meter große Killergolems gebaut haben, oder?"
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BeitragVerfasst: 12.05.2008, 21:34 
Hanamachi
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"ich nehme an ihr seid richter veran."

ein mann mitleren alters trat hervor um den richter zu begrüßen. er war hochgewachsen und hatte breite schultern. auf seiner glatze reflektierte sich das licht der morgensonne und sein kinn wurde von einem gepflegten und gestzten rötlichen bart geziert, der bis zum halsansatz hinabhing und dort wie mit dem lineal gezogen endete.

"ich bin bruder throbrian vallerian vom orden der erneuerung und führe diese gruppe."

"es freut mich eure bekanntschaft zu machen, bruder vallerian."

Omega und der erneuerer tauschten einige standarisierte höflichkeitsfloskeln aus. dabei wurde die freundliche aber bestimmte distanz gewahrt, die die meisten leute richtern entgegen bringen.
im vergleich zu seinen bekanntschaften der letzten tage, wurde Omega hier direkt respektvoll gegenüber getreten.
dabei erinnerte sich der richter an den krieger, der ihn so grob und herablassend behandelt hatte... aber auch an darla.

'verdammt! du wolltest nicht an sie denken! es wird ihr schon gut gehen und du hast einen auftrag zu erfüllen! konzentrier dich!"

schweren herzens schüttelte er die gedanken an das mädchen ab. dafür lies er seinen blick über die gruppe der ordensanhänger gleiten, denen bruder vallerian vorstand.
dabei erweckten zwei personen seine besondere aufmerksamkeit. zum einen eine frau, die um die 50 sommer gezählt haben mochte. sie wirkte in ihrem auftreten elegant aber sie schien Omega wie auch die söldner genau zu mustern. als ihr blick den Omegas traf, lächelte sie dem richter lediglich zu.
zum anderen war da ein junge, nicht wesentlich älter als Omega. sein haar war pechschwarz aber siene augen waren von einem beinahe schon leuchtenden grün. er stand etwas etwas außerhalb der gruppe und schien mit den gedanken an einem anderen ort zu sein.

"nun, bruder vllerian, sofern eure leute aufbruchfertig sind, würde ich gerne den weg antreten. wir müssen so viel strecke wie möglich im schutze des sonnenlichts zurücklegen."

"wir können sofort aufbrechen, richter."

bruder vallerian ging auf seine gruppe zu und bedeutete ihnen sich abmarschbereit zu machen. Omega wieß seinen leuten an, position um die ordensmitglieder zu beziehen. im torbogen drehte er sich um und blickte noch einmal die straße entlang richtung innenstadt, doch es war niemand da...



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BeitragVerfasst: 02.06.2008, 23:29 
Hanamachi
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sie waren noch nicht lange marschiert und die war nur ein wenig weiter gewandert, tauchte die felder und höfe um aris pendra jedoch in ein angenehm warmes licht. einige wolkeen sorgten hin und wieder für ein wenig schatten. in einiger entfernung ließen sich jedoch die banntürme erkennen. sie stellten die erste verteidigungslinie dar. das gesamte gebiet um die stadt war von den türmen eingesäumt und versah die umgebung mit einem starken bann. außerdem waren die türme an den zuwegen zur stadt aufgestellt. so waren alle wege nach aris pendra mit befestigten anlagen versehen.
Omega schritt neben bruder vallerian. er war der heiler von dem ihm berichtet wurde. das gefolge bestand aus den ebenfalls erwähnten bannwirkern und einigen weiteren ordensmitgliederen niedrigeren ranges.

"darf ich erfragen, wie der plan aussieht, richter?"

"zwei trupps sind bereits unterwegs. es wurde ein lager in der nähe einiger höhlen an der grenze zur ebene errichtet und ein kampftrupp schlägt eine bresche um einen rückzug eurer leute zu gewährleisten. wir treffen uns am lager, wo ihr euch um die verwundeten kümmern könnt. von da aus werden wir dann die lage neu einschätzen."

"gut."

die antwort vallerians war knapp. er schien von natur aus kein gesprächiger mensch zu sein... doch womöglich lag es auch daran, dass einige seiner ordensbrüder in großer gefahr schweben mochten.
Omega hingegen wusste nicht recht wie er sich fühlen sollte. er trug eine große verantwortung. es erfüllte ihn mit einem gewissen stolz aber auch mit unsicherheit. wobei die reise bis jetzt sehr positiv verlaufen war.
niemand stellte seine autorität in frage und er hatte auch nichts dummes angestellt. dennoch hatte er ein ungutes gefühl, das von ener quelle herrührte, die er nicht zu deuten vermochte... doch womöglich war das alles nur die sorge vor dem ungewissen was vor ihnen lag...



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BeitragVerfasst: 30.06.2009, 18:19 
Hanamachi
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es verging knapp eine weitere stunde bis die gruppe schließlich die felsklippen erreicht hatte. dyedra wartete dort mit einigen personen. sie hatte bereits ein lager aufschlagen lassen und als Omega sich weiter näherte spürte er, wie sie eine magische barriere durchschritten. er schaute sich um und erkannte, dass einige runenverzierte pflöcke in den boden zwischen den wurzeln einiger nahestehender bäume getrieben wurden. es war ein starker schutzzauber.

"da seid ihr ja!"

dyedra knäherte sich ihnen als sie sich den Zelten näherten.

"ja. soweit gab es keine vorkommnisse."

überhaupt keine vorkommnisse. natürlich war das besser so. darla war sicherer in aris pendra und hatte ein leben das es wieder auf die beine zu stellen galt. hier wäre sie nur in gefahr... vielleicht sogar im weg... und dennoch. irgendwie spukte sie immer einmal wieder durch seinen kopf.

die männer die Omega begleitet hatte schlossen sich dem rest des lagers an und begannen damit, einige weitere zelte aufzustellen. bruder vallerias unterhielt sich derweil mit einem mann den Omega noch nicht kannte.

"würde es dir etwas ausmachen diese nacht wache zu halten?"

"überhaupt nicht."

"ich danke dir. wir waren den ganzen tag mit dem errichten der zauber beschäftigt und merls trupps erkunden noch immer die gegend."

Omega konnte dyedra ansehen, dass sie erschöpft war. sie sollte sich ausruhen. immerhin begann nun der gefährliche teil der mission. er würde einfach später schlafen. es wäre nicht die erste nacht die er, dank seines elfischen bluts problemlos überstehen würde.
so stieg der junge halb-elf in eine der baumkronen auf, wo sich sein mantel um einige äste schlang und so einen ausguck bildete.

schließlich verschwand die sonne entgültig hinter den gebirgen und das land um Omega herum versank mehr und mehr in dunkelheit. einer der männer brachte ihm etwas zu essen hinauf. dann wurde es ruhiger. schließlch wurde das lagerfeuer gelöscht und die stimmen verstummten. alle erholten sich von den strapatzen des tages.
Omega sah eine Eule über die ebene gleiten. der wind spielte durch die blätter der bäume. ansonsten war stille...



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BeitragVerfasst: 01.07.2009, 23:54 
Hanamachi
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hin und wieder strichen kurze, kühle windstöße durch die warme nachtluft über der ebene.

die nacht war ruhig. Omega vetrieb sich die zeit mit arkanem-fluss-training, der kunst magische energien durch die kraftkanäle im körper zu lenken. immerhin wollte der junge halb-elf seine magischen kräfte ebenso erweitern wie seine fähigkeiten mit dem schwert.
zudem benötigte das fluss-training mehr konzentration als bewegung und so konnte er es während seiner wache problemlos durchführen ohne dabei seine augen vom land unter sich abwenden zu müssen.
nun, wo mond und sterne am himmel standen, wagten sich die nachtaktiven tiere aus ihren bauten und nestern. immer wieder sah Omega den schatten einiger tiere die sich über die ebene stahlen. doch das war auch shcon alles, was es zu sehen gab.
die nacht verlief ereignislos. doch als die sonne ihre ersten strahlen über die entfernten wälder im osten warf entdeckte Omega in weiter ferne eine gruppe von reitern. sie kamen aus richtung aris pendra.

Omega schwang sich aus den ästen und sein mantel entworr sich aus den ästen und nahm seine ursprüngliche form an. anschließend ging der schwertmagier zu dyedras zelt. sie war bereits auf und legte grade einen gürtel mit diversen täschchen und fläschchen daran an.

"reiter. sie kommen von aris pendra aus."

"eine gesandschaft?..."

dyedra schwieg kurz und wies den jungen richter an ihr zu folgen.
es dauerte noch eine weile, bis die gruppe bei ihrem lager ankam. der leutnant der die gruppe anführte übergab dyedra eine rolle, die das siegel der matriarchin trug.
die geistmagierin verschwand damit in ihrem zelt. es dauerte eine weile,, bis sie wieder herraus kam.

"Omega, ich fürchte dass sich unsere wege hier trennen. du sollst in die stadt zurück kehren. wir erhalten verstärkung von süden her."

zurückbeordert?! aber warum? verschiedene gedanken gingen durch den kopf des jungen mannes. schließlich atmete er tief durch, doch es war zu erkennen, das seine schultern ein wenig durchhingen.
dyedra legte ihm eine hand auf die schulter und sprach mit leiser stimme

"es wird sicher einen guten grund geben warum du zurückbeordet wirst."

"ja, ganz sicher."

sie lächlte ihm zu

"nimm diese schriftrolle und liefere sie in der spitze ab. ich dneke wir werden uns in ein paar tagen wieder in aris pendra sehen."

dyedra übergab Omega eine schriftrolle die sie bisher in ihrer hand gehalten hatten. er nahm sie entgegen und zurrte eines der pferde los, welche an einigen der bäume festgebunden waren.

dyedra schaute dem jungen nach als er mit den anderen reitern die strassen entlang zurück richtung aris pendra galoppierte.

'du bist noch nicht erfahren genug für das was vor uns liegt. aber schon bald könnte es soweit sein.'

mit diesen gedanken drehte sie sich um und verschwand wieder in ihr zelt.
einige stunden später näherte sich Omega wieder den stadttoren...



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BeitragVerfasst: 04.07.2009, 00:54 
Hanamachi
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am ende war er grade mal einen tag fort gewesen. nicht grade das, was er sich von seinem ersten eigenen kommando erhofft hatte.

allerdings würde es ihm ermöglichen, darla etwas früher wieder zu sehen. jedoch hatte er sie nicht mehr gesehen, seit er sie in der akademie verlassen hatte. womöglich nahm sie es ihm übel, dass er gegangen war. im schlimmsten falle hatte sie sich nicht einmal mit dem erzmagister unterhalten.

Omega seufzte leise. er sattelte nach passieren des torbogens ab. die reiter die ihn begleitethatten würden sich von hier an wieder um das pferd kümmern. der richter ging zu fuß durch die strassen der metropole und versuchte mit sich darüber eins zu werden, was er nun tun sollte?

er könnte in der herberge nachfragen, in der er darla für die nächsten tage ein zimmer gemietet hatte, doch hatte er damit schon genug aufmerksamkeit erregt und speziell derren, der wirt, hatte ihm schon einige "spezielle" blicke deswegen zugeworfen.
er könnte auch in der akademie des elementaren wissens nachfragen, doch was wenn sie tatsächlich aufgenommen wurde und glaubte, er würde ihr hinterher spionieren?!
er malte sich noch einige solcher szenarien aus und in jedem falle kam er zu dem schluss, dass es die richter kompromietieren könnte. also beschloss er das einzige zu tun was nach dem abbruch der mission, dem ganzen hin und her mit darla und all den anderen geschehnissen der letzten tage noch in frage kam.

in eine kneipe gehen und eine karaffe wein leeren!

der junge richter ging in eine schenke in der innenstadt und setzte sich dort an einen tisch in einer der hinteren ecken des raumes.
ein junges ding, vermutlich eine der töchter des wirtes nahm seine bestellung entgegen und brachte kurz darauf eine mittelgroße karaffe voller rotwein. nachdem er eine weile dort gesessen hatte, beschloss Omega, auch ein verspätetes mittagessen einzunehmen. als er auch damit geendet hatte, machte er sich wieder auf den weg.

er würde erst morgen wieder für patrouilln eingeteilt sein. also führten ihn seine schritte in richtung der parkanlagen...



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BeitragVerfasst: 14.07.2009, 00:19 
Hanamachi
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aris pendra besaß mehrere parks an unterschiedlichen teilen der stadt. alle waren angenhme orte um sich auszuruhen und die gedanken schweifen zu lassen. einige dieser parks wurden von bestimmten personengruppen in ordnung gehalten, welche den anlagen ein gewisses thema angedeihen ließen.
die größte parkanlage jedoch war der ringpark, welcher sich um und zwischen den größeren verwaltungsgebäuden erstreckte, welche wiederum um die pendragonspitze angeordnet waren.
hier streifte der junge schwertmagier nun umher, folgte den mosaikwegen, betrachtete springbrunnen, legte sich unter bäume oder sonnte sich auf einer der wiesen... aber irgendwie fand er keine ruhe.

und grade das war das seltsame. noch vor ein paar tagen war sein leben voller aufregung gewesen (teils gut teils weniger gut, wobei er sich noch nicht sicher war, was in welche kategorie fiel). doch jetzt schien dieser quell versiegt und Omega stellte überrascht fest, dassesihm tatsächlich zu ruhig war.

durfte ein richter überhaupt soetwas denken?! immerhin waren sie ja die bewahrer der ordnung! und doch... irgendwie fehlte ihm das hin und her der letzten tage und seltsamerweise auch die damit einhergehende rastlosigkeit. vor allem aber fehlten ihm die bekanntschaften der letzten tage. zugegeben, auf therear, den besserwisserische und mürrischen schwertmeister, konnte er getrost verzichten. doch was war mit den anderen. darlas bild erschien vor seinem inneren auge, doch er griff schnell in die kiste seiner erinnerungen und zerrte ein paar andere bilder vor ihres. er wollte nun nicht schon wieder an sie denken.

was war aus dem kraftmagier mit den braunen haaren in der weißen robe geworden, dem Omega ein bannsiegel auferlegt hatte? und wo steckte wohl der blaumagier mit dem eigenwillig geformten stab dem er vor kurzem in den gassen begegnet war und dessen preäsenz er auch zuvor schon gespürt zu haben glaubte?

Omega setzte sich auf und betrachte einige beete mit verschiedenen blumen die zu mustern und symbolen arrangiert worden waren...



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BeitragVerfasst: 14.07.2009, 10:19 
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Nach einigen langen Stunden in der Bibliothek stand Darla erschöpft auf. Ihre Augen brannten, so viel hatte sie schon sehr lange nicht mehr gelesen.
Müde schritt sie in den Hof der Magierakademie und streckte sich vergnügt im Sonnenlicht.
"Unglaublich!" Murmelte sie wieder einmal vor sich hin.
Sie konnte es noch immer nicht glauben... sie hatte es irgendwie geschafft... sie war an der Akademie aufgenommen worden!
Noch immer konnte sie sich nicht erklären, woran es lag. War es der Verdienst des netten jungen Mannes der ihr geholfen hatte? Oder war es doch eher das Glück, dass der alte Meister der Magie das Amulett erkannte, das sie um den Hals trug.

"Wo hast du das her?" fragte der Alte vorwurfsvoll. Er schaute eindringlich von Darla zu dem Amulett und wieder zurück.
"I...Ich habe es von meinem Opa... äh... ich meine meinem alten Meister, Ignatius. Er hat mich bei sich aufgenommen als ich noch klein war." Sie schaute ihn mit Tränen in den Augen an.
Der Magier durchbohrte Darla fast mit seinen prüfenden Blicken.
"Ignatius sagst du... Fürwahr... dem hättest du es nicht so einfach stehlen können, Mädchen. Erzähl mir mehr! ielleicht werde ich dir glauben schenken."
Darla erzählte ihm ihre Geschichte, sie war von Ignatius aufgenommen worden, hatte die Magie studiert und bei ihm gelebt, bis er schließlich gestorben war.
"Und du hast sein Amulett an dich genommen, als er im Sterben lag?" fragte der alte Mann argwöhnisch.
"Nein. Er hat es mir geschenkt. er sagte es sei eine gute Belohnung für meinen ersten perfekt ausgeführten Zauber. Eine kleine, tragbare tanzende Flamme. Das war das erste, das er mir beibrachte, als ich zu ihm kam." Gedankenverloren betrachtete sie ihr Amulett. Ihr Opa fehlte ihr so schrecklich...
"Das war sein liebster Zauber." murmelte der Meister.
"Gut... wenn mein alter Freund dich für eine würdige Schülerin ansah, werde ich es dir erlauben hier zu lernen."
Er blickte auf ihre alten Kleider. "Ich denke die Kosten für das Studium der Magie sind ein wenig zu hoch für dich. Aber ich lasse dich hier. du darfst dir das Studium hier erarbeiten, indem du ein paar Arbeiten verrichtest."
Er schickte sie noch zu ein paar Magiern der Akademie und sie verließ freudestrahlend den Raum...


Doch wenn Darla an ihre Aufnahme zurück dachte wurde ihr sehr schnell sehr flau im Magen. Und das hatte nicht nur damit zu tun, dass sie Angst hatte vor ihrem neuen Leben.
Er hatte ihr versprochen auf sie zu warten. Er hatte versprochen nach dem treffen mit dem Meister für sie da zu sein.
Aber wer war sie auch schon... ein kleines dummes Mädchen... hatte wirklich geglaubt, dass ihm etwas an ihr liegen würde.

Für heute war nichts mehr für sie zu tun, keine Arbeit und lernen wollte sie auch nicht mehr... konnte sie nicht mehr. Ihre konzentration war gleich null. Daher beschloss sie, sich mit einem ihrer geliebten Bücher (die nichts mit magie zu tun hatten) und etwas Obst in eine der gemütlichen, sonnigen Parkanlagen zu begeben und sich zu entspannen.



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BeitragVerfasst: 15.07.2009, 00:45 
Hanamachi
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'ich brauche entweder eine vernünftige ablenkung oder noch mehr wein.'

dachte sich Omega und stand damit vor dem problem, mit welchem sich gleichermaßen rechtschaffene wie respektable personen mit vorbildfunktion und einem ruf, den es zu wahren galt, des öffteren konfrontiert sehen. keine seiner beider optionen stellte eine option dar.

sein besuch in der schenke war schon eine weile her und er war wohl wieder bei sinnen, eine weitere flasche wein jedoch würde des guten durchaus zuviel sein. jegliche anderen formen der zerstreuung waren jedoch auch keine alternative. ein richter konnte sich kaum in ein freundenhaus begeben und auch glücksspiel wäre mehr als nur beschähmend, wohingegen das teilnehmen an sportlichen aktivitäten a) unfair gegenüber den anderen teilnehmern wäre oder b) gleichermaßen ungebührend wäre wie freudenhausbesuche oder glücksspiel bzw. c) in diesem falle eher in arbeit ausarten würde, was übrigens auch auf die möglichkeit von training in der pendragonspitze zutreffen würde.

etwas traurig stellte Omega fest, dass er, seit er zum richter erhoben wurde, scheinbar kein wirkliches privatleben mehr hatte.
womöglich war es auch das, was ihn momentan so außer fassung brachte. die letzten tage waren auf ihre weise anstrengend gewesen... dabei jedoch auf eine... erfreuliche art und weise. und genau das war es was ihm nun fehlte.

"wär hätte gedacht, dass es so schwer ist sich einen schönen freien nachmittag zu machen..."

murmelte der halbelf vor sich hin, löste seine augen von den blumenbeeten vor sich und begann wieder damit, durch den park zu spazieren... was bleib ihm auch anderes übrig. mit leicht gesenktem blick schlenderte er die wege entlang und summte die melodie eines alten elfischen liedes, das dabei wesentlich depressiver klang, als es für einen freudentanz eigentlich üblich war...



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BeitragVerfasst: 16.07.2009, 10:53 
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Nicht weit von Omegas Position entfernt hatte sich eine kleine Traube von Menschen gebildet, aus deren Mitte deutlich und in unregelmäßigen Abständen Kindergelächter drang. Zhalfir hatte sich in den letzten Tagen, vornehmlich aus Langeweile in der Stadt herumgetrieben und hatte es sich zur Gewohnheit gemacht als einfacher Gaukler verkleidet, gegen die Mittagszeit in den verschiedenen Parks zu sein und dort Taschenspielertricks für Publikum aufzuführen. So geschah es auch an diesem Tag. Doch nicht etwa der blaugewandete Magier sondern ein Mann, von Gestalt und Aussehen nicht älter als 25 Sommern in einfachen braunen Beinkleidern und einer olivgrünen Weste und braunen Locken in der Menschenmenge stand und einen großen Wirbel grell leuchtender Farben aus seinen Handflächen sprühen ließ. Während die Erwachsenen mit prüfendem Blick den Trick zu durchschauen versuchten, standen mehrere Kinder mit offenen Mündern und leuchtenden Augen in der ersten Reihe und versuchten das Farbenspiel mit den Händen zu greifen. Doch es gelang kein einziges Mal, immer wenn einer der Kleinen versuchte die Faust zu schließen, griff er ins Leere wobei das Farbenspiel durch seine Haut schimmerte und sie in der entsprechenden Nuance einfärbte. Der Magier schmunzelte leicht und machte nun seinerseits eine wegwerfende Handbewegung, sofort verschwand das Zauberstück und hinterließ nur ein langezogenes Seufzen der Menschenmenge.

Zhalfir hob beschwichtigend die Arme und strich sich nur kurz durch die braunen Locken, von der ihm eine stets störrisch in die Stirn hing. Etwas nach oben schielend betrachtete er das widerspenstige Haarteil, pustete wie zum Test ob es auf diese Weise von dort zu verbannen wäre und brummte letztlich resignierend, ehe er Mittel- und Zeigefinger zur typischen Scherenform zusammenführte und die Strähne, als hätte er wirklich das Werkzeug zur Hand, abschnitt. Mit prüfendem Blick und zusammengekniffenen Augen drehte er sie zwischen den Fingern und begann nach kurzer Zeit langsam zu nicken, als sähe er dort die Antwort auf eine unausgesprochene Frage. Wir zur Bestätigung ging er geschmeidig in die Hocke und ließ die Kinder näher herantreten, wobei er die braun gelockte Strähne offen in seiner Handmitte platzierte und ein wenig auseinanderfächerte.

Irritiert aber doch neugierig taten die Jüngsten wie geheißen und beugten sich weit herunter wobei eine gespannte Stille eintrat, da niemand vorhersagen konnte was der Gaukler wohl in dem Haarteil gesehen hatte und dermaßen seine Aufmerksamkeit gefangen nahm. Im ersten Augenblick geschah, was sollte man auch groß von ein bisschen Haar erwarten, nichts von Interesse doch schließlich wie ein glimmender Span im Feuer machten die Kinder ein sanftes Leuchten aus, was sie veranlasste noch ein Stück näher zu rutschen. Plötzlich ging alles ganz schnell, innerhalb eines Wimpernschlages wuchs aus dem Glimmen ein starkes Leuchten und noch ehe die Kinder zurückweichen konnten schoss eine Farbenfontäne aus dem Nichts hervor und tunkte die verdutzten Gesichter in ein Chaos aus Form und Farbe. Zhalfir begann lauthals zu lachen und richtete sich mit Tränen in den Augen auf, wobei nicht alle Eltern im ersten Moment den Scherz des Gauklers nachvollziehen konnten und sich schockiert ihre Kinder betrachteten, welche mit verdutzten Gesichtern und in allen möglichen Farben bekleckert zu ihren Erzeugern aufsahen.



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Und doch verhalten sich die Menschen, als gäbe es eine ideale Ordnung in der Welt, als gäbe es etwas wie Rechtmäßigkeit im Universum, die als Maßstab aller Dinge gelten kann."
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BeitragVerfasst: 16.07.2009, 13:26 
Hanamachi
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Omega wurde auf das gelächter der menge aufmerksam und näherte sich der szene.

'ein magiedilletant?...'

wunderte sich der schwertmagier. nicht das es unüblich in aris pendra war, solche zauberkünstler zu sehen, magier die ihre rohe magie nie in einer ausbildung zu formen gelernt hatten. doch war es verhältnismäßig selten, diese allein anzutreffen. die meisten nutzen ihre begabung um großen schaustellertruppen beizutreten und mit diesen ein spektakel zu inszenieren, schon allein deswegen, weil es wesentlich mehr profit abwarf.
dieser zauberer jedoch war gut. vielleicht ein ehemaliger akademieschüler der seine ausbildung aus irgendwelchen gründen abgebrochen hat. doch auf jeden fall war er ein echter magier und keiner der vielen jahrmarktsscharlatane.

Omega besah sich das schauspiel ein wenig. er war versucht einzugreifen, als der gaukler begann über die stränge zu schlagen, so wie er es einige tage zuvor bei dem jungen kraftmagier getan hatte, dem er am tor begegnet war. doch irgendwie war dem richter nicht danach. ihm ging zu viel im kopf herum.

hätte er sich etwas mehr konzentriert, hätte er in der aura des possenreißers womöglich nuancen der aura eben jenes blaumagiers entdeckt, an den er noch vorhin auf der wiese gedacht hatte. statt dessen lehnte er sich an einen der bäume nahe des weges und betrachtete die kunststücke und streiche des zauberers aus der ferne... nur falls es nötig würde doch einzuschreiten...



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Feucht:"Du willst mir doch nicht erzählen, dass sie zwanzig Meter große Killergolems gebaut haben, oder?"
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BeitragVerfasst: 17.07.2009, 15:54 
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Na wer wird denn weinen wollen. Verehrtes Publikum, kein Grund zur Beunruhigung. Du da, kleiner Krieger mit den gelben und mossgrünen Spritzern im Gesicht, komm doch einmal her. Und damit macht er eine einladende Geste mit seiner Hand und legte sie dem Knaben schließlich auf die Schulter, als dieser sich trotz des derben Spaßes zu Beginn nicht recht traute näher zu kommen. Du musst mir jetzt assistieren kleiner Mann, ich spüre großes magisches Talent und das Feuer der Wissenschaft lodert stark in deinen Augen. Wie du siehst, Zhalfir fuhr sanft mit dem freien Zeigefinger über die Wange des Jungen und zeigte ihm daraufhin die Farbschmiererei bist du noch recht schmutzig aber dem wollen wir jetzt Abhilfe leisten. Du hast doch bestimmt eine Vorstellung von Drachen, nicht wahr? Den großen Roten aus dem Süden, deren Feuer heiß brennt und deren Schuppen hart wie Stahl sind, um damit selbst einen Schwertstreich abzulenken? Wie er majestätisch durch den Himmel schwebt und sein Brüllen von den Bergen wiederhallt? Ja?! Ausgezeichnet, dann schließe jetzt deine Augen und stell ihn dir vor, du musst dich anstrengen, denn er muß ganz klar vor dir stehen. Bereit? Dann los!

Der braungelockte Gaukler trat einen Schritt zurück und drehte den Knaben einmal um seine Achse dem Publikum zu. Die Eltern und restlichen Kinder, denen ebenfalls noch Farbe im Gesicht stand, trauten ihren Augen nicht. Das Farbengemisch schien im ersten Augenblick einfach nur vom Antlitz des Jungen herabzufließen, denn einige Tropfen perlten bereits von seinem Kinn herunter. Doch anstatt auf den Boden zu fallen und im Boden zu versickern, blieben sie auf halben Weg stehen und sammelten sich auf Höhe seiner Brust zu einer Kugel, die mit jedem Augenblick an dem mehr Farbe vom Gesicht floss, größer wurde. Bald war das letzte bisschen Grün und Gelb verschwunden und eine ölig schimmernde Sphäre von der Größe eines Kopfes waberte lautlos in der Luft. Die nächste Veränderung folgte im nächsten Augenblick. Ruhte die Kugel zunächst bewegungslos in der Luft, begannen unvermittelt Dellen in die makellose Hülle zu stoßen, kleine Dornen traten hervor und fielen wieder in sich zusammen, langsam dann immer schneller werdend drehte sich die Sphäre um sich selbst und explodierte plötzlich in einem kurzen grellen Lichtblitz. Ein paar Mütter stießen vor Überraschung einen spitzen Schrei aus und bedeckten ihre Augen, doch im nächsten Moment erfüllte ein aufgeregtes Raunen die Luft. Vor den Augen der Zuschauer und des Jungen hatte sich die Farbkugel in ein kleines Abbild des roten Drachens verwandelt, den der Gaukler zuvor beschrieben hatte. Mit kräftigen Flügelschlägen drehte die Echse ein paar enge Kreise um den Kopf des Knaben und landete schließlich elegant auf dessen Haarschopf, wobei er einen abgehackten Schrei ausstieß.
Ausgezeichnet, ausgezeichnet. Applaus meine Damen und Herren, Applaus für meinen jungen Assistenten. rief Zhalfir mit fröhlicher Stimme und begann seinerseits laut in die Hände zu klatschen, um die Zuschauer weiter zu animieren. Und ihr restlichen Kinder, macht es ihm nur nach. Ist Eure Phantasie der des Jungen ebenbürtig, dann sollen all‘ eure Wünsche Gestalt annehmen.

die übrigen der kleinsten Zuschauer schloßen auf der Stelle ihre Augen und kniffen sie zu den seltsamsten Grimassen zusammen, dass es eine Freude war ihnen zuzuschauen. Die Eltern und Erwachsenen Zuschauer indes begannen laut zu applaudieren, was Zhalfir zu einem breiten Grinsen und einer angedeuteten Verbeugung veranlasste.



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BeitragVerfasst: 17.07.2009, 19:32 
Hanamachi
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magie war in aris pendra allgegenwärtig. die wälle waren mit magischer energie umhüllt, viele laternen in den strassen nutzten magie um die nacht zu erhellen. magier und helden, ausgerüstet mit allerlei magischen gegenständen, wanderten jeden tag zu hunderten und aberhunderten durch die strasse. und dennoch, für die einfachen bewohner, all die bauern und kleineren handwerker und krämer verstanden nict viel von den komplexen mechanismen der zauberei und konnte sich verzauberte gegenstände bei weitem nicht leisten.

die vorführung des zauberers war tatsächlcih eine glanzleistung. vermutlich würden die kinder ein paar tränen vergießen, wenn die magie aus ihren neuen kleinen "haustieren" wich. doch Omega bemerkte, dass der magier einen kleineren beschwörungszauber mit seinen illusionen gekoppelt hatte. vermutlich um die fabelwesen zu stein werden zu lassen, statt dass sie einfach verpufften.
andererseits... vielleicht war es irgendetwas anderes. nach der vorstellung würde Omega auf eine der illusionen einen geringeren erkenntniszauber wirken... nur um sicher zu gehen.

scheinbar war es einem als richter unmöglich sich von seiner arbeit zu lösen. zumindest, wenn man seine aufgabe ernst nahm und gewissenhaft mit seiner umwelt umzugehen versuchte...

Omega seufzte und trat dann etwas näher an das schauspiel heran...



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BeitragVerfasst: 21.07.2009, 22:48 
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Darla saß in ihr Buch vertieft an einen Baum gelehnt. Gerade hatte der starke und schöne Krieger Horatius ein starkes, unaufhaltsames Verlangen nach der jungen Händlerin Callista entwickelt und war im Inbegriff ihr seine Gefühle zu offenbaren...
Aber das fröhliche Gelächter und gestaune der Kinder im Park ließ sie aufblicken. Die Magierin klappte ihr Buch zusammen und stand auf. Kindergelächter war an dieser Stelle etwas... ablenkend.

Neugierig auf die Quelle des Gelächters ging Darla auf die Menschenmasse zu und beobachtete die Kinder, die ihrer Phantasie freien lauf ließen. Hunde, Katzen, Drachen, sogar ein Einhorn und ein Minotaurus waren dabei.
Darla klatschte wie die übrigen Erwachsenen heftigen beifall für die Ideen der Kinder und lachte lauthals auf, als der kleine Hund der Katze neben ihm nachjagen wollte, die sich ängstlich auf der Schulter ihrer kleinen Schöpferin zusammenrollte.



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BeitragVerfasst: 21.07.2009, 23:33 
Hanamachi
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Omegas unterbewustsein hämmerte schreiend gegen die kognitive wand seiner momentanen zerstreutheit an und versuchte ihn so darauf aufmerksam zu machen, dass sich eine ihm sehr wohl bekannte aura grade bis auf einige meter genährt hatte, doch alles was durch den wall bis zu seiner tatsächlichen wahrnehmung durchdrang, war ein komisches gefühl, dass er nicht recht zu deuten wusste.

der schwertmagier beobachtete grade die magischen kreaturen, die sich durch die beine einiger umstehender jagten.
dabei viel ihm eine person in gebückter haltung auf, die irgendwie aus der menge herrausviel. hätte man nicht darauf geachtet, wäre einem die schnelle handbewegung und das kurze aufblitzen von stahl nicht aufgefallen.
ein beutelschneider. es war garnicht so überraschend, erzeugte der magier doch genügend ablenkung, als dass ein dieb in aller ruhe seiner "arbeit" nachgehen konnte.

die gestallt war in einen grauen mantel gehüllt. dieser war nicht schmutzig, auch wenn er schon bessere zeiten gesehen hatte.

ein spitzer schrei erklang, als sich der ganove mit eeinem bein voran in die luft erhob, und etwa einen halben meter über den köpfen der anderen umstehenden baumelte.
Omega hatte den richterumhang um das bein des diebes geschlungen und diesen daran emporgerissen. der kleine lederbeutel, den er zuvor vom gürtel seines vordermannes abgetrennt hatte viel zu boden und die kapuze des grauen capes glitt aus dem gesicht des übeltäters...oder besser der übeltäterin.

Omega hatte ein mädchen gestellt. es mochte 14, höchstens 15 sommer zählen und zappelte wie wild.

"guter mann,"

Omega wandte sich dem bestohlenen zu. inzwischen hatte sich die menge vom magier ab- und dem jungen richter zugewand.

"ich nehme an der beutel dort gehört euch."

der richter zeigte auf das kleine bündel am boden und der mann hob es auf und band es erneut am gürtel fest. Omega richtete sein wort derweil an seine gefangene.

"und du, junge dame, stehst unter arrest. es wird sich sicherlich mildernd auf das urteil auswirken, wenn du auch den rest deiner beute an ihre besitzer zurück gibst."

das mädchen ließ von seinem gezappel ab und sah sich in der menge um. einige der zuschauer hatten an ihre gürtel und in ihre taschen gegriffen und festgestellt, das auch ihr geld verschwunden war. sie griff in ein säckchen das sie an der hüfte trug und holte einige geldbörsen und -beutel herraus und lies diese auf den boden fallen.
während die ehemaligen besitzer ihr hab und gut suchten, verschränkte die junge diebin die arme vor der brust und guckte demonstrativ in eine andere richtung, was kopfüber jedoch irgendwie den von ihr gewünschten effekt verfehlte...



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